Die Initiative „Freiheit für 1%“ ist eine politisch und berufsverbandsunabhängige sowie fachgebietsübergreifende Initiative von Ärzten und Psychotherapeuten mit dem Ziel, die Einführung der Telematikinfrastruktur in Arzt- und Psychotherpeutenpraxen zu verhindern oder zumindest die sich dem Zwang zur Einführung widersetzenden Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

Die Kerngruppe besteht derzeit aus:

Dr Michel Dauphin
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie

Niedergelassen in Ingolstadt

Mitglied in der Freien Ärzteschaft

Dr. Andreas Meißner
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Niedergelassen in München

Mitglied im Berufsverband Deutscher Nervenärzte und Psychiater (BVDN) und der
Arbeitsgemeinschaft Münchner Nervenärzte und Psychiater

Dr. med. Dipl. Psych. Harald Tegtmeyer-Metzdorf
Kinder- und Jugendarzt, Neuropädiatrie, Psychotherapie

Niedergelassen in Lindau

2. Vorsitzender der Vereinigung psychotherapeutisch und psychosomatisch tätiger Kassenärzte (VPK)
Sprecher des Ausschusses Psychosomatik und Psychotherapie im Berufsverband der Kinder und Jugendärzte (BVKJ)
Sprecher des Dachverbands Psychosomatik und Ärztliche Psychotherapie (DPÄP)

Mitglied des Kreistags Lindau

Der Widerstand gegen die Telematikinfrastruktur im Rahmen der Initiative „Freiheit für 1%“ wird von den Genannten unabhängig von ihrer Mitgliedschaft in Berufsverbänden ausgeübt, die sich hier teilweise anders oder gar nicht positionieren.

Die Initiative „Freiheit für 1%“ wurde im Frühjahr 2018 gegründet, mit Blick auf den angedrohten und seit 2019 auch vollzogenen Honorarabzug von 1% bei Nicht-Anschluss an die Telematikinfrastruktur. Seit März 2020 beträgt dieser Abzug nun schon 2,5%. Der Einfachheit halber benennt sich die Initiative nicht um. Die Aktivitäten sind vielmehr verlagert in das größere Bündnis für Datenschutz und Schweigepflicht (BfDS).