Freiwillig gesetzlich Versicherte müssen bei den Kassen ihr Einkommen angeben (bei Pflichtversicherten macht das der Arbeitgeber). Was aber, wenn das Einkommen nicht, oder zu hoch, oder zu niedrig angegeben wird? Dann wird der Höchstbeitrag von den Kassen angesetzt. Oder eben bald die Auskunft elektronisch beim Finanzamt eingeholt. Spahn macht’s möglich. Er will ja eh eine einzige digitale Identität für Paß-, Steuer- und Gesundheitswesen.

Wie apotheke-adhoc.de heute online berichtet, sollen entsprechende Regelungen zum elektronischen Kontakt zwischen Krankenkassen und Finanzämtern in einem sogenannten “Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz” stehen, das wohl Teil des Spahn’schen Gesetze-Marathons werden soll. Nähere Infos dazu können gut unter dem verlinkten Beitrag selbst eingeholt werden.

Bezeichnend aber ein Kommentar uter diesem Beitrag auf apotheke-adhoc.de:

Da freuen wir uns doch auf die elektronische Patientenakte, die Auswertung von Daten durch die Kassen, die geplanten gezielten Angebote an die Versicherten, die fehlenden Widerspruchsmöglichkeiten etc..

Steuerdaten elektronisch an die Krankenkassen – Spahn macht’s möglich

Ein Kommentar zu „Steuerdaten elektronisch an die Krankenkassen – Spahn macht’s möglich

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