So langsam kommt was in Bewegung. Nach dem NDR hat nun auch das ZDF am 20.11.19 ausführlich über den „gläsernen Patienten“ berichtet:

– ZDFzoom:

– Interview in „Volle Kanne“ (leider ohne die 2-minütige zoom-Zusammenfassung vorher, die in der Sendung live vorher eingespielt wurde):

– dafür noch ein kurzer Vorbericht im ZDF-Morgenmagazin auch vom 20.11.:

Und nicht zu vergessen ein kurzer Beitrag im NDR vor kurzem über eine äußerst engagierte ostfriesische Kollegin:
Ärztin-wehrt-sich-gegen-elektronische-Akte

Aber auch das ist berichtenswert:

Eine Investigativjournalistin erzählte mir kürzlich, dass sie für eine Reise ihr Smartphone zuhause lassen werde, und sie froh sei, dass man noch am Bahnhof mit Bargeld Fahrkarten aus dem Automaten lassen könne. Denn sie wolle die Quelle schützen, die sie treffen werde.

Ein Nicht-Mediziner, öffentlich derzeit außerordentlich engagiert in der Kritik an der Telematikinfrastruktur, schreibt, dass bei ihm derzeit eine Prüfungsanordnung die nächste jagt, seine Post kontrolliert werde (aufgemacht, mit Tesa zugeklebt, mit blauem Stift unterschrieben), kritische Post manchmal zwei Wochen lang nicht bei ihm ankomme, und er zudem mit Steuerprüfungen zu Umsatz, Lohnsteuer, Sozialabgaben und ähnlichem drangsaliert wird.

Das im freiheitlich-demokratischen Deutschland im Jahr 2019!

Zwangsdigitalisierung

Wir Ärzte und Therapeuten werden zwangsdigitalisiert – durch den vorgeschriebenen Anschluss an die Telematikinfrastruktur. Aber auch Bürger und Patienten werden zwangsdigitalisiert. Im Implantateregister-Errichtungsgesetz ist ihnen explizit eine Widerspruchsmöglichkeit gegen die Verarbeitung ihrer Daten genommen worden. Und im nun verabschiedeten Digitale Versorgungsgesetz (DVG) wird eben mal schnell beschlossen, dass die Abrechnungsdaten, die wir ja einmal pro Quartal verschlüsselt für eben die Abrechnung an die Kassenärztliche Vereinigung schicken, nun auch für Forschungszwecke hergenommen werden dürfen. Wieder ohne Widerspruchslösung!

Wachsamkeit ist gefragt!

Presse und Repressalien

2 Gedanken zu „Presse und Repressalien

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