Bei allen verwirrenden Nachrichten, begeisterten Fortschrittsberichten und Sanktionsbefürchtungen muss doch auch eine gute Nachricht Platz haben:

Wie aus der Vertreterversammlung der bayerischen KV gestern zu hören war, sind 35% der bayerischen Praxen noch nicht an die TI angebunden.

Und es ging ein Antrag durch, dass die KVB sich bei Gesetzgeber einsetzen soll dafür, dass die Sanktionen ausgesetzt werden, bis die Sicherheitslücken ausgeräumt sind. Die KVB soll auch daraufhin wirken, dass die gematik die DSFA (Datenschutz-Folgeabschätzung) machen muss.

Bei dem Antrag der Psychotherapeuten, dass die elektronische Patientenakte für Patienten freiwillig sein muss, konnte durchgesetzt werden, dass der Satz mit „und Ärzte“ ergänzt wird, also dass es auch für uns freiwillig sein muss, diese Akten zu befüllen.

Alles sehr erfreulich. Aber dennoch muss auch die ganze TI-Installation und -Nutzung freiwillig werden!


In Bayern noch 35% der Praxen nicht an TI angebunden!

Ein Gedanke zu „In Bayern noch 35% der Praxen nicht an TI angebunden!

  • 6. Juni 2019 um 9:54
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    Genau so! In einen (noch) freiheitlichen Land kann sich das Gute durchsetzen, wenn es besser als das Bisherige ist. Wenn jeder sich frei und nur seinem Gewissen verantwortend entscheiden kann.
    Bei Zwang und Sanktionen spielt die Qualität erst mal keine Rolle.
    Wir warten ab und unterstützen jede Bewegung in Richtung Verbesserung ohne Zwang.

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