Aktuelle Meldung auf aend.de heute abend: der am Bundesgesundheitsministerium für die gematik zuständige stv. Leiter der Abteilung für Digitalisierung und Innovation, Hr. Klose, spricht davon, dass die elektronische Patientenakte bis 2025 forschungskompatibel gemacht werden solle.

Bisher verlange der Datenschutz eine „enge Zweckbindung“. Zur Verwendung der Daten für Forschungszwecke brauche es aber eine breite Zweckbindung. Aktuell erarbeite das BMG Eckpunkte für ein neues Digitalisierungsgesetz, so der Bericht auf aend.de weiter.

Und weiter im Bericht: „Aber Verweigerung werde auf Dauer nichts nützen. ‚Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wird genauso wenig verschwinden wie die Elektrizität‘ meinte Klose. Mit der Übernahme von 51 Prozent der Gematik übernehme Gesundheitsminister Jens Spahn eine ’sehr aktive Rolle, damit sehr schnell, sehr klare Entscheidungen getroffen werden können.‘ “

Wenn man das liest, fragt man sich schon, was eigentlich die Absichten hinter Telematik und elektr. Patientenakte sind. Die gute Nachricht noch: dem Bericht zufolge haben wenige Tage vor Ende der Bestellfrist im Versorgungsbereich der KV Westfalen-Lippe erst knapp 50% der Praxen bestellt oder installiert!

Elektronische Patientenakte: „forschungskompatibel“?

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