Bei aend.de hat einer der Initiatoren der „Rote-Karte-Aktion“ gegen die TI, der Zahnarzt Thomas Weber, die 10 häufigsten Kritikpunkte an dieser Aktion genannt.

Sie sind so treffend, und dürften für „Freiheit für 1%“ ähnlich gelten, dass sie hier wiedergegeben werden:

Der erste ist: „Es steht ja im Gesetz.“ Und weil das so ist, ist das quasi alternativlos. 

Der zweite ist: „Je schneller ich angeschlossen bin, desto weniger Kostenrisiko habe ich.“

Der dritte ist: „Die Digitalisierung ist unvermeidbar und notwendig. Wer das negiert ist altmodisch und wird von der Zeit überrollt.“ bzw. „Wir dürfen nicht fortschrttsfeindlich sein.“

Der vierte ist: „Da kann man eh nix machen, dann mach ich das lieber gleich und a Ruh ist.

Der fünfte ist: „Wenn die Strafe sukkzessiv erhöht wird, dann kann ich mir eine Verweigerung nicht leisten.“

Der sechste ist: „Mei ,die KZBV sagt, das muss sein, dann wird es wohl sein müssen.“

Der siebente ist: „Am Ende haben wir uns umsonst engagiert. Da lassen wir es lieber gleich und regen uns ned auf.“

Der achte ist: „Jetzt find ich die Leistungserschleicher und Nicht-Versicherten einfacher raus. Das finde ich ganz toll.“

Der neunte ist: „Später kommen dann sicher ganz tolle Anwendungen, bei denen wir dann nicht dabei sein können.“

Der zehnte ist: „Das stand so im Rundschreiben, dass man das jetzt dann so haben muss….“

Weber ergänzt: „Bisher habe ich keine einzige Rückmeldung erhalten, die mir schrieb, dass die Ti den Praxisalltag vereinfachen würde, irgendwelche Prozesse besser abliefen oder irgendein geldwerter Vorteil entstünde. Das finde ich erstaunlich.“

Sehen wir ähnlich. Und ich habe noch keinen Kollegen getroffen, der schon jahrelang sehnsüchtig auf eine solche Neuerung, einen solchen „Fortschritt“, gewartet hätte.

Es lohnt sich, nicht mitzumachen!

Die Top-10-Gründe, die als Kritik an der „Rote-Karte-Aktion“ genannt wurden