… haben wir heute in Berlin am Gesundheitsministerium übergeben. Eigentlich wollten wir dies beim Grußwort von Jens Spahn bei der Eröffnung des DGPPN-Kongresses vornehmen – aber Spahn sagte, offenbar im Zuge der vielen CDU-Regionalkonferenzen (gestern in Böblingen, heute in Düsseldorf), sein Grußwort ab, und schickte auch keinen Vertreter.

Arno Deister, der DGPPN-Präsident, war darüber fast noch erleichtert, als er von uns hörte, dass wir eigentlich die schöne Eröffnungsfeierstunde mit der Übergabeaktion stören wollten. Er verwies uns auf die Pressekonferenz um 14 Uhr, wo er dann aber nur distanziert in seinem Schlusswort von der Initiative sprach, die nichts mit dem Kongress zu tun hätte.

Schade. Über Ethik, soziale Bezüge der Psychiatrie und Kampf gegen Stigmatisierung wurde gesprochen. Wenn nun aber Daten psychisch Kranker auf zentralen Servern liegen werden, und viele das wahrscheinlich gar nicht wissen, scheint das kein Thema für einen Psychiatrie-Kongress zu sein. Chance vertan. Dennoch konnten wir einigen Pressevertretern unsere ausführliche Pressemappe geben.

Und zumindest der Donaukurier Ingolstadt gab am Nachmittag bereits eine online-Meldung heraus. So kann gute Berichterstattung eben auch aussehen.

1000 Unterschriften gegen die Telematikinfrastruktur